Kapellen in der Pfarrei Riedering

Kapelle in Patting

Über den Ursprung der zum Summererhof in Patting gehörenden Hauskapelle ist leider nichts überliefert. Seit einigen Jahren birgt diese Kapelle das Gnadenbild, wie es sich in der Wallfahrtskirche Maria Stern in Neukirchen am Hauptaltar befindet. Auf dem Dachboden beim Summerer wurde zusammmengerollt dieses Bild gefunden.

 

Die Pestkapelle in Tinning

Aus mündlicher Überlieferung wusste der Kramer Walter von Riedering von seinen Vorfahren auf dem Anderlanwesen in Tinning zu berichten, daß in diesem Haus zwei Geschwister, ein Sepp und eine Maria, als einzige des ganzen Ortes die Pest um 1634 überlebt haben sollen.
Peter von Bomhard schreibt dazu ( Kunstdenkmäler S. 252):
„Um 1640 erbaute die „Nachbarschaft“ in Tinning eine Kapelle zu Ehren des hl.Sebastian, wohl auf Grund eines Gelübdes in der Pestzeit um 1634“.
Archivalisch wir diese Kapelle erstmals 1650 erwähnt. 1667/68 fand der Anbau eines Schiffes an den ursprünglich allein bestehenden Altarraum statt. Unter Mitwirkung der Gemeinde Riedering, des Landratsamtes Rosenheim und freiwilligen Helfern erfolgte um 1972 eine notwendige Restaurierung im alten Stil. Die Kapelle gehört zum Hefteranwesen in Tinning.
(Hinweise:  Riederinger Heimatbuch 1988)

 

 

Die Josefskapelle in Niedermoosen

Auf der Tafel an der Kapelle ist zu lesen:

"Diese Kapelle wurde in den Jahren 1989-90 von der Familie Pilger unter Mithilfe der Nachbarschaft erbaut. Sie wurde am 29.7.1990 von H.H. Geistl. Rat Josef Wolf dem Heiligen Josef geweiht."

 

 

Die Kapelle in Petzgersdorf

Zur Absicht des Schmieds von Petzgersdorf, Johann Staudacher, eine Feldkapelle zu erbauen, schreibt das Riederinger Pfarramt 1849 gutachtlich: „(...)es möchte eine Feldkapelle in Petzgersdorf zur Hebung der Pietät beitragen (...) es möchte auch zu Gebetsversammlung ein sehr geeigneter und erwünschter Ort sein“. Nach Baugenehmigung duch das Ordinariat wird das Pfarramt beauftragt, „abzuwachen, daß selbe (Kapelle) dem Zwecke entsprechend aufgeführt, passend verziert und nächtlich gesperrt werde“. In der bereits 1854/55 erweiterten Kapelle sind mehrere aus der alten Riederinger Kirche stammende Figuren erhalten geblieben und gehört zum Staucherhof (Haussätter).
(Hinweise: Riederinger Heimatbuch 1988)